Adoptierte suchen ihre Eltern

Wurden Sie adoptiert und suchen nun nach Ihren leiblichen Eltern?

Wir verstehen, dass die Suche nach leiblicher Mutter oder Vater ein Grundbedürfnis ist, das wohl jeder Mensch hat. Diese Nachforschung nach den eigenen Wurzeln liegt jedem auf dem Herzen.

Die Rechtsprechung ist auf Ihrer Seite: Tatsächlich haben Sie heute im Gegensatz zu den Regelungen von früher ein Anrecht auf Informationen.

Doch was machen Sie, wenn Sie zwar wissen, wer Ihre leibliche Eltern sind und diese nicht finden können?

Dann helfen Ihnen unsere Personensucher bei der Recherche.

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Die Ausgangslage bei der Suche nach Erzeugern

Es gibt viele Gründe dafür, dass jemand bei Adoptiveltern aufwächst.

Lasen wir einmal den Fall außen vor, wenn die leiblichen Eltern verstorben sind, sondern betrachten andere Konstellationen.

Ein typischer Standardfall ist die allein stehende Mutter. Die leibliche Mutter hatte es zumindest früher recht schwer, ein uneheliches Kind alleine aufzuziehen.

Was heute normal ist, war noch vor 25 Jahren die große Ausnahme.

Gründe dafür, dass die Mutter allein war, sind viele denkbar:

  • Der leibliche Vater ist gänzlich unbekannt
  • Ein Vater ist zwar bekannt, aber der ist bereits mit einer anderen verheiratet
  • Der Vater hat sich aus dem Staub gemacht und ist über alle Berge

Diese und ähnliche Szenarien sorgen dann dafür, dass die Mutter auf sich alleine gestellt war. gerade bei sehr jungen Frauen kam dann oft nur eine Option in Frage: Das Kind zur Adoption freigeben. Es wächst dann sicher und behütet bei Adoptiveltern auf.

Fraglos gibt es aber auch genügend andere Szenarien, warum ein Kind zur Adoption freigegeben wurde. Die Gründe sind hier auch zunächst sekundär, denn es geht ja darum, die leiblichen Eltern des Adoptivkinds zu suchen.

Berechtigtes Interesse nach Adoption ist vorhanden

Wer adoptiert wurde, hat in der Bundesrepublik Deutschland die Berechtigung zu wissen, wer die leiblichen Eltern sind.

Spätestens mit 18 Jahren muss das Kind die Wahrheit erfahren. Da ist es ganz normal, dass ein solches Kind spätestens ab dem Zeitpunkt mehr über seine eigene Abstammung wissen möchte.

Nun besteht die Möglichkeit, bei den Behörden eine Auskunft zur Familie einzuholen. Das zuständige Jugendamt hat in der Regel die Daten der leiblichen Eltern vorliegen. Das gilt natürlich nicht, wenn das Kind ein „Findelkind“ ist, das beispielsweise in einer Babyklappe abgelegt wurde.

Gab es aber eine normale Adoption nach behördlichen Maßnahmen, sind dem Jugendamt die beteiligten Personen durchaus bekannt.

Nicht bei jeder Geburt ist jedoch der Name des Vaters erfasst. Hat die Mutter dem Jugendamt gesagt, dass der Vater unbekannt ist, so ist dieser nicht in den amtlichen Unterlagen erfasst.

Anfrage beim Jugendamt zu den Akten der Adoption

Wenn Sie nun mehr über Ihre Herkunft wissen möchten, stellen Sie zunächst beim Jugendamt einen Antrag auf Akteneinsicht. Sie kennen dann die vorliegenden Daten Ihrer Mutter und gegebenenfalls Ihres Vaters.

Etwas schwieriger ist das, wenn Sie mittels einer Samenspende gezeigt wurden. Dann sollten Sie bei der Klinik nachfragen, wer der Spender war. Das Recht auf Auskunft über den Vater haben Sie.

Wenn Sie nun die Personendaten Ihrer leiblichen Eltern haben, sind Sie leider noch nicht am Ziel.

Es ist nicht anzunehmen, dass die Eltern heute noch da leben, wo sie zu Ihrer Geburt gelebt haben. Sie müssen dann mehrere Dinge herausfinden:

  1. Gibt es Hinweise, wo die Eltern heute wohnen?
  2. Hat die Mutter vielleicht durch Heirat den Namen gewechselt? Wie heißt sie heute?

In der Regel können Ihnen Ihre Adoptiveltern bei der Beantwortung dieser Fragen kaum helfen. Die Behörden haben auch nur begrenzte Informationen.

Insbesondere sucht das Jugendamt nicht intensiv nach dem heutigen Aufenthaltsort Ihrer leiblichen Eltern. Das gilt schon gar nicht, wenn eine Person heute im Ausland lebt.

In dem Fall kommen unsere Experten ins Spiel:

Wir helfen den Suchenden, die leibliche Mutter und auch den leiblichen Vater aufzuspüren.

Suche nach den leiblichen Eltern

Selbst wenn Sie es bei Ihren Adoptiveltern noch so gut gehabt haben: Sie wollen mehr über Ihre biologischen Eltern erfahren und diese nach Möglichkeit wenigstens einmal im Leben treffen.

Die Adoptiveltern bleiben Ihre Familie, ganz klar, aber dennoch ist es nur natürlich, wenn man etwas mehr über seine leiblichen Eltern wissen möchte. Das wollen fast alle Menschen, die adoptiert wurden.

Um die Suche aufnehmen zu können, benötigen wir einige Informationen zu den leiblichen Eltern und zu Ihrer Person:

  • Wann wurden Sie wo geboren?
  • Welche Daten haben Sie von Ihrer leiblichen Mutter?
  • Ist der leibliche Vater überhaupt bekannt?
  • Aus welchem Land stammen Ihre Mutter und Ihr Vater?
  • In welchem Land ist die Suche nach den Adoptiveltern vorzunehmen?
  • Haben Sie die vollständigen Unterlagen zu Ihrer Adoption vorliegen?

Diese und ähnliche Informationen zu Ihrer leiblichen Familie sind für uns bedeutsam.

Generell gilt als Faustregel: je mehr Informationen Sie zu Ihrer leiblichen Mutter und Ihrem Vater haben, desto mehr Erfolg verspricht die Suche.

Suche nach der leiblichen Mutter

In viele Fällen starten Adoptierte zunächst die Suche nach der leiblichen Mutter, weil diese fast immer im eingetragen ist.

Es sind dann meist gegeben:

  • Name
  • Geburtsdatum
  • damalige Adresse der Mutter

Im Zuge unserer Ermittlungen stellen wir dann zunächst fest, wie die Mutter heute heißt. Hat sie vielleicht einen anderen Nachnamen als früher, als Sie geboren wurden?

Dann prüfen wir, ob sie heute noch in Deutschland lebt.

Leider gibt es kein zentrales Verzeichnis aller Bürger, so dass die Recherchen recht umfassend sind.

Stellen wir fest, dass sie noch in Deutschland lebt, erhalten Sie deren Personalien. Sie nehmen dann im nächsten Schritt einfach Kontakt zu Ihrer Mutter auf.

Stellen wir fest, dass Ihre leibliche Mutter nicht mehr in Deutschland lebt, prüfen wir, ob es Hinweise gibt, in welchem Land sie heute lebt. Dann setzen wir dort die Suche fort. Wir arbeiten weltweit.

Suche nach Ihrem leiblichen Vater

Die Suche nach dem Vater läuft ganz ähnlich wie die nach der Mutter.

Beim Vater gibt es jedoch oft eine andere Ausgangslage. In sehr vielen Fällen sind die Väter, die wir zu suchen haben, gar keine deutschen Staatsbürger. Oft sind es:

  1. Soldaten, die später wieder in ihre Heimat zurückgegangen sind.
  2. Gastarbeiter, die nicht mehr in dem Land leben, in dem Sie geboren wurden.

Manchmal wissen die Männer gar nichts davon, dass sie Vater geworden sind. In anderen Fällen sind sie trotz des Wissens abgereist und in wiederum anderen Fällen waren die dienstlichen Vorschriften so streng, dass sie keine große Wahl hatten.

Das Adoptivkind will kein Geld vom Vater. Vielmehr will es nur mehr über Herkunft und Wurzeln wissen. Und es möchte wissen, wie es dazu kam, dass er damals „das Weite“ gesucht hat, als das Kind zur Adoption freigegeben wurde.

Wir suchen dann anhand der gegebenen Daten in aller Welt nach dem Vater.

Weltweite Recherche

Besonders häufig ist die Suche in Ländern der ehemaligen Besatzungsmächte

  1. Personensuche USA
  2. Adressensuche Großbritannien
  3. Suche nach Person in Frankreich
  4. Russland.

Wurden Sie adoptiert? Dann haben Sie vielleicht leibliche Geschwister

Ein weiterer Aspekt bei der Suche nach den leiblichen Eltern: Nicht selten haben die Adoptivkinder dann noch leibliche Geschwister. Die Eltern können ja nach dem Zeitpunkt der Adoption durchaus weitere Kinder gezeugt haben.

Erwachsene Adoptierte haben dann ein besonderes Interesse daran, die leiblichen Geschwister oder Halbgeschwister kennen zu lernen. Diese Geschwister wissen oft nichts davon, dass sie noch einen Bruder oder eine Schwester haben.

Daher suchen wir nach der Adoption auch nach Hinweisen, ob Sie noch Geschwister haben und wo diese wohnen. Denn von Geburt an sind diese auch Ihre Familie.

Manchmal ist es nicht nötig, die Geschwister gesondert zu suchen. Der Grund ist einfach. Die leibliche Mutter oder der leibliche Vater geben nach dem ersten Kontakt zu dem Kind, das sie zur Adoption freigegeben haben, gerne die Daten der weiteren leiblichen Verwandten heraus.

Das erste Mal die leiblichen Eltern nach der Adoption sehen

Es ist ein ganz besonderer Moment, das erste Mal die leiblichen Eltern zu treffen. Manchmal nehmen die Betroffenen die Adoptiveltern mit, weil diese sie schließlich adoptiert und sich seit der Geburt ein Leben lang gekümmert haben.

Nicht immer freuen sich die Adoptiveltern über diese Situation, verstehen sie aber doch. Jeder hat schließlich ein Anrecht darauf zu erfahren, woher er kommt und was für Menschen die biologischen Eltern sind. Das heißt schließlich nicht, dass die Adoptiveltern die „gefühlten“ Eltern bleiben.

Nutzen Sie unsere Beratung

Wenn Sie adoptiert wurden und mehr über Ihre Herkunft in Erfahrung bringen möchten, helfen wir Ihnen dabei.

Weil das Thema komplex ist, müssen wir zunächst mit Ihnen sprechen. Bitte schicken Sie uns eine Nachricht. Darin teilen Sie uns mit:

  • Die bekannten Informationen zu den Eltern.
  • Angaben zu den Umständen der Adoption (sofern Sie welche haben).
  • Ihre Kontaktdaten inklusive einer Nummer, unter der wir Sie telefonisch erreichen können.

Wir versuchen, die gesuchte Person aufzuspüren, sofern Sie ausreichend Daten zur Mutter oder dem Erzeuger kennen.

Wir freuen uns, wenn Sie dann zum ersten Mal Ihrer leiblichen Mutter gegenüber treten können. Das ist ein ganz besonderer Moment, der für beide Seiten nicht ganz einfach ist.

Rufen Sie uns jetzt an oder schreiben eine Nachricht, wenn Sie adoptiert wurden und Ihre tatsächlichen Eltern suchen. Gerne beraten wir Sie unverbindlich, welche Optionen Sie als adoptiertes Kind in diesem Fall haben.

Sie erreichen uns von Montag bis Freitag zwischen 08:30 Uhr und 17:30 Uhr unter der Nummer

02369 – 20 30 360

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